Internationale Wochen gegen Rassismus

Veröffentlicht: März 16, 2011 in antifa, fight white supremacy. fight racism., smah patriarchy. smash sexism.

Internationale Wochen gegen Rassismus

Veranstaltungen in Berlin

u.A.:

Das Mani fest der Vielen – 18.03.2011; 19:30 Uhr (In der Aus stel lung „7xjung — Dein Trai nings platz für Zusam­men halt und Respekt“ S-Bahn-Bögen 416–422 am S-Bahnhof Bel le vue Flens bur ger Str. 3; Berlin–Tier gar ten; Ein tritt frei)
Lesung und Dis kus sion mit Naika Forou tan, Hatice Akyün, Neco Celik und Deniz Utlu
Das „Mani fest der Vie len“ ist Gegen gift und Pflicht lek türe: Um sich nicht abzu schaf fen, muss Deutsch land sich neu erfin­den! Drei ßig pro fi lierte Auto rin nen und Auto ren schrei ben über ihr Leben in Deutsch land, über Hei mat und Iden ti tät, über ihr Mus lim– oder Nicht Muslim-Sein anläss lich der Sarrazin-Debatte.

Frauengeschichte(n) im Wedding – 19.03.2011; 14:00 Uhr; Treffpunkt: Ecke Bernauer Straße/Brunnenstraße, am Nordausgang der U8
Vor 100 Jahren wurde erstmalig der Internationale Frauentag begangen. In Berlin war der „Rote Wedding“ jahrzehntelang berühmt – bei anderen berüchtigt – für sein Widerstandspotential. In seinen Arbeitervierteln lebten bzw. arbeiteten nicht wenige Frauen, die wichtig sind für die Berliner Frauengeschichte oder darüber hinaus. An historischen oder heute sichtbaren Orten wird an einige von ihnen erinnert werden:

Stadtrundgang zu Weddinger Frauengeschichte(n) an Beispielen zwischen Bernauer Straße und Gesundbrunnen – Von Diakonissen, Arbeiterinnen, AEG Zwangsarbeiterinnen und Rabbinerfrauen bis zum Mädchenprojekt Mädea. Erzählt wird über die als „Suppenlina“ sprichwörtliche Lina Morgenstern, von der Reform- und Montessoripädagogin Clara Grundwald (1877-1943), von der 1943 von den Nazis ermordeten Arbeiterin und Widerstandskämpferin Ella Trebe.

Ab heute heißt du Sara – 23.03.2011; 18:00 Uhr; Gripstheater
„Ab heute heißt du Sara“, sagt ein Polizeibeamter 1938 zu der 16-jährigen Inge und stempelt ein „J“ in ihren Ausweis – „J“ für Jude. Von nun an ändert sich alles im Leben der selbstbewußten Berlinerin. Immer auf der Flucht vor den Nazis, macht sie mit ihrer Mutter eine Irrfahrt durch Berlin, von Versteck zu Versteck. Das Stück, nach dem Buch von Inge Deutschkron „Ich trug einen gelben Stern“ erzählt in 33 Bildern von der Angst der Verfolgten und von vielen Menschen, die Inge und ihrer Mutter geholfen haben.

Die italienische Widerstandsbewegung. Film „Bandite“ (2009) und Diskussion mit Elisabeth Pricken – 31.03.2011; 19:30 bis 22:00 Uhr – Kulturzentrum Frauenkreise
Der Film der Regisseurin Alessia Proietti behandelt die Rolle der Frau innerhalb der italienischen Widerstandsbewegung während des 2. Weltkrieges und widerlegt das Klischee, nach dem Frauen im Kampf zur Überwindung von Faschismus und Nationalsozialismus nur eine Nebenrolle gespielt haben. In Interviews mit einigen noch lebenden Partisaninnen wird ihr Beitrag zur Befreiung des Landes und zur Emanzipation der Frauen deutlich. Nicht von ungefähr wurde 1946 in Italien das Frauenwahlrecht eingeführt.
Mit anschließendem Kurzreferat von Elisabeth Pricken über die politische Zusammensetzung der italienischen Widerstandsbewegung zwischen 1943-1945, ihre Rolle im Italien der Nachkriegszeit bis hin zur Bedeutung, die sie heute unter Berlusconi wieder erlangt hat.
Eintritt frei. Anmeldung nicht nötig.

 

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