Prozess wg. rassistischen Bullen: Mittwoch 18.05, 11.45 Uhr

Veröffentlicht: Mai 16, 2011 in antifa, fight white supremacy. fight racism.

Liebe Freund_innen

und AntifaschistInnen, ein Mensch soll einen staatlich verordneten Maulkorb und Denkzettel verpasst bekommen, da er die „verdachtsunabhängige Kontrolle“ zweier Schwarzer Frauen durch mehrere Polizisten als rassistisch kritisierte. Das hat ihm sofort einen Strafbefehl wegen Beleidigung von Polizisten eingehandelt und 600 Euro Geldstrafe. Dies ist der dritte ähnliche Fall innerhalb weniger Monate. Die Intention ist klar: Rassisten in Uniform anzuprangern – wer sich das traut, soll hart bestraft, und die Kritik an Staatsorganen somit unterbunden werden. Angesichts frei herumlaufender und bejubelter Sarrazinisten und der Tatsache, dass die Berliner Polizei am Samstag eine Neonazidemonstration in Kreuzberg geheimgehalten hat, um zu vermeiden, dass „Linksextremisten“ die Demo stören (man beachte: wer heutzutage, 60 Jahre nach der Naziherrschaft in Deutschland gegen Nazis demonstriert, ist LinksEXTREMIST, und nicht etwa Demokrat) und NICHT eingriffen, als die Nazis migrantisch aussehende Passanten angriffen (siehe Info unten), halte ich es für umso wichtiger, Zivilcourage gegen Rassismus solidarisch unterstützen.

Lassen wir uns nicht mundtot machen!

Bitte erscheint, wenn ihr könnt, zahlreich vor Gericht, ladet Journalisten ein und sorgt für eine kritische Öffentlichkeit in diesem Prozess.

Mittwoch, 18.05, um 11:45 Uhr im Amtsgericht Tiergarten, Kirchstraße 6, 10557 Berlin, Raum 1002.

Antirassistische und empörte Grüße,

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